rittergut Hirschbach
Geschichte
Das Rittergut Hirschbach, ein historischer, für die Gegend typischer Vierseitenhof, wurde im 17. Jahrhundert zum Versorgungsgut für den sächsischen Königshof – einem Vorwerk. Ab dem 18. Jahrhundert wurde das Vorwerk Hirschbach mit seinen Landwirtschaftsflächen in mehrere private Hände verkauft.
Das Rittergut Hirschbach wurde bis zur Enteignung nach dem zweiten Weltkrieg von unserem Urgroßvater, Ernst von Chappuis, bewirtschaftet. Die Familien von Chappuis / von Hertell flüchteten vor dem Regime der DDR u.a. zu Verwandten im Landkreis Schaumburg-Lippe, Niedersachsen.
Das Vorwerk Hirschbach wurde von der ersten Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft (LPG) im Kreis Dippoldiswalde genutzt. Während der Zeit der DDR wurden alle Gutsgebäude und Gutsflächen zusammen mit den Bauernländereien der benachbarten Dörfer als LPG kollektiviert und bewirtschaftet.
Nach der deutschen Wiedervereinigung stellen die Erben von Ernst von Chappuis Antrag auf Restitution. Die Familie von Hertell wird Eigentümer des Rittergut Hirschbach. Sukzessive wurde am Wiederaufbau und wird am Ausbau eines wirtschaftlich sich tragenden Gutsbetriebs gearbeitet. Eine sehr erfüllende und motivierende Aufgabe für Generationen!
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Mit der finanzieller Förderung aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) konnten wir im Zeitraum 2024-2026 den Ausbau des Remisenhauses als Anlage Teil des denkmalgeschützten Gutshofs „Rittergut Hirschbach“ zu zwei Ferienwohnungen mit 11 Betten, einem Freizeit- und Sportkursraum zur Vermietung sowie Wirtschafts- und Büroräumen realisieren. Seit April 2026 ist das Gutshof-Ensemble somit um einen komplett kernsanierten Flügel bereichert.